
Kronen Zeitung
CHAMPIONS LEAGUE
Real weiter, Juventus scheitert in Verlängerung
Real Madrid und Paris Saint-Germain sind nicht ohne Mühe ins Achtelfinale der Fußball-Champions-League eingezogen. Die Spanier gewannen am Mittwoch daheim gegen Benfica nach 0:1-Rückstand noch 2:1 und stiegen nach dem 1:0 im Hinspiel auf. Titelverteidiger PSG holte in Paris gegen Monaco ein 2:2 und kam mit dem Gesamtscore von 5:4 weiter. Juventus verabschiedete sich gegen Galatasaray nach Verlängerung.
Die Play-off-Partie in Madrid stand im Zeichen des Rassismus-Eklats um Vinicius Junior. Reals brasilianischer Starstürmer wurde in der Vorwoche laut eigenen Angaben von Gianluca Prestianni rassistisch beleidigt, der Argentinier wurde deshalb für die Partie im Estadio Bernabeu gesperrt. Ebenfalls gesperrt und deshalb nicht auf der Bank war der frühere Real-Coach und nunmehrige Benfica-Trainer Jose Mourinho.
Auch ohne Prestianni begannen die Portugiesen stark, hatten die ersten Möglichkeiten und gingen auch in Front. Real-Goalie Thibaut Courtois konnte gerade noch ein Eigentor von Raul Asencio verhindern, Rafa Silva staubte ab (14.). Die Antwort der Madrilenen folgte zwei Minuten später – Aurelien Tchouameni traf mit einem überlegten Schuss von der Strafraumgrenze. In der 34. Minute jubelte Real zu früh über das 2:1, das Tor von Arda Güler wurde wegen Abseits aberkannt.
Alaba bei Real im Finish eingewechselt
Benficas beste Chance auf die neuerliche Führung ließ Rafa Silva aus, sein leicht abgefälschter Versuch ging an die Latte (60.). Die Entscheidung blieb ausgerechnet Vinicius Junior vorbehalten: Der ehemalige Weltfußballer, der schon in Lissabon gescort hatte, sorgte aus einem Konter für das 2:1 (80.). Drei Minuten zuvor war David Alaba für Raul Asencio eingewechselt worden, der offenbar eine schwere Verletzung im Nackenbereich erlitten hatte.
In Paris begann Monaco überraschend stark und ließ in der Anfangsphase die eine oder andere Gelegenheit aus. PSG wurde bei einem Lattenschuss von Bradley Barcola gefährlich (41.). Die Monegassen stellten durch einen Schuss von Maghnes Akliouche (45.) den Gleichstand im Gesamtscore her, doch bald nach Seitenwechsel kippte die Partie zugunsten des regierenden Champions.
Monacos Mamadou Coulibaly sah in der 58. Minute Gelb-Rot, zwei Minuten danach stellte Marquinhos aus kurzer Distanz auf 1:1. Als Khvicha Kvaratskhelia in der 66. Minute zur PSG-Führung abstaubte, war das Duell endgültig gelaufen. Monacos 2:2 durch Jordan Teze (91.) kam zu spät.
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